EMPFEHLUNGEN FÜR DEN OPTIMALEN SONNENSCHUTZ

Von April bis September, wenn der UV-Index die 3 überschreitet, ist es eine gute Idee, wenn Sie die allgemeinen Ratschläge für den Sonnenschutz einhalten und für sich selbst und Ihre Lieben gute Gewohnheiten für den Umgang mit der Sonne zu entwickeln. Vertrauen Sie zunächst auf Ihren gesunden Menschenverstand, respektieren Sie Ihren Hauttyp und vermeiden Sie ganz einfach zu viel Sonne.

Wir haben die besten Ratschläge für den Sonnenschutz zusammengestellt, damit Sie sich in der Sonne sicher fühlen können:

Meiden Sie in der Zeit zwischen 11.00 und 15.00 Uhr die Sonne, wenn die Intensität der Sonnenstrahlen am stärksten ist. Bleiben Sie nicht zu lange in der Sonne, auch wenn Sie einen Sonnenschutz aufgetragen haben. Denken Sie daran, dass Sand und Wasser die UV-Strahlen der Sonne reflektieren und verstärken. 

Bleiben Sie nicht zu lange in der Sonne, auch wenn Sie ein Sonnenschutzprodukt verwenden, das nur einmal täglich aufgetragen werden muss.

Sie können sich selbst durch luftige Kleidung, einen Hut mit breitem Rand und eine Sonnenbrille schützen.

Denken Sie stets daran, genügend Sonnenschutzprodukte aufzutragen. Sie müssen ausreichende Mengen des Produkts auf der Haut verteilen, um den auf der Packung angegebenen Schutzfaktor zu erzielen. Für einen Erwachsenen sollten ungefähr 30-40 ml bzw. eine gute Handvoll zum Verteilen auf dem ganzen Körper genügen, für ein Kind 20 ml. Somit reichen 100 ml Sonnenschutzmittel für 2 bis 3 Anwendungen pro Erwachsenem. Wenn Sie weniger auftragen, sinken Sonnenschutzfaktor und Schutzwirkung signifikant.

Setzen Sie Babys und Kleinkinder niemals der direkten Sonne aus. Kinder sollten einen extra Schutz gegen ultraviolette Strahlung erhalten. Ein vorsichtiger Umgang mit der Sonne im Kindesalter senkt das Risiko für Sonnenbrand, Hautschädigungen und Hautkrebs.

IHR HAUTTYP

Die verschiedenen Hauttypen reagieren unterschiedlich auf die Sonne und die UVA- und UVB-Strahlen der Sonne können sogar für dunklere Hauttypen schädlich sein. Um Sonnenbrand, sonnenbedingten Hautausschlag und andere langfristige Schäden wie Falten und im schlimmsten Fall Hautkrebs zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie Ihren Hauttyp kennen und über Ihren Umgang mit der Sonne nachdenken. Insgesamt gibt es sechs Basishauttypen:

Hinweis: Dies ist eine allgemeine Richtschnur. Gehen Sie daher stets mit gesundem Menschenverstand vor und probieren Sie die empfohlenen Produkte zunächst bei einem kurzen Aufenthalt in der Sonne aus.

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    Hauttyp 1
    • Haarfarbe: rot / blond
    • Augenfarbe: blau / grün
    • Haut: sehr blass, rosa. Sehr schnell Sonnenbrand, Haut wird nie richtig braun.
    • LSF: Verwenden Sie anfänglich LSF 50+ und dann LSF 30
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    Hauttyp 2
    • Haarfarbe: blond / rot
    • Augenfarbe: blau, grau, grün, haselnussbraun
    • Haut: blass. Rasche Hautrötung, selten richtige Sonnenbräune.
    • LSF: Verwenden Sie LSF 30 oder LSF 50+
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    Hauttyp 3
    • Haarfarbe: hellbraun, haselnussbraun, dunkelblond
    • Augenfarbe: braun, blau, grau, haselnussbraun
    • Haut: hell, hellbraun. Wird manchmal rot, langsam zunehmende Sonnenbräune.
    • LSF: Verwenden Sie LSF 15, 20 oder 30
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    Hauttyp 4
    • Haarfarbe: dunkelbraun
    • Augenfarbe: braun
    • Haut: dunkelbraun. Schnelle Bräunung und selten Rötungen.
    • LSF: Verwenden Sie LSF 15 oder 20
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    Hauttyp 5
    • Haarfarbe: dunkelbraun
    • Augenfarbe: braun
    • Haut: dunkelbraun. Rasche Bräunung, zuweilen sogar tiefdunkle Sonnenbräune.
    • LSF: Verwenden Sie LSF 15
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    Hauttyp 6
    • Haarfarbe: schwarz
    • Augenfarbe: braun
    • Haut: schwarz. Tiefdunkle Sonnenbräune.
    • LSF: Verwenden Sie LSF 15
P20 war für das Team einfach anzuwenden, meine Haut konnte durch den Sonnenschutz atmen und ich habe keinerlei Schädigungen durch die Sonne erlitten. Die einzige Stelle, an der ich Sonnenbrand bekam, war auf den Lippen.

P20 war für das Team einfach anzuwenden, meine Haut konnte durch den Sonnenschutz atmen und ich habe keinerlei Schädigungen durch die Sonne erlitten. Die einzige Stelle, an der ich Sonnenbrand bekam, war auf den Lippen.

Als einer von 278 Einzelradsportlern, die das härteste Radrennen der Welt, den Race Across America, in den letzten 30 Jahren bis zum Ende durchgehalten haben, kam er 2014 sogar als weltweit jüngster RAAM-Teilnehmer als achter ins Ziel. Mit nur ein paar Stunden Pause pro Tag legte Aske Søby an einem Stück innerhalb von 10 Tagen und 22 Stunden 4.868 km auf dem Fahrrad zurück.

„Die anderen waren mit Sonnenschutzmitteln überzogen, sie sahen richtig weiss aus und viele hatten einen Sonnenbrand, was sehr störend ist. Es ist sehr wichtig, jegliche Beeinträchtigungen zu reduzieren, weil man im Kopf 2-3 Jahre altert, wenn man so unter Druck steht und so wenig schläft“, sagt Aske.

„P20 liess sich bei allen im Team gut auftragen und ich konnte darunter atmen und bekam keine sonnenbedingten Schäden. Die einzige Stelle, an der mich die Sonne verbrannte, waren die Lippen.“

Aske Søby, weltweit jüngster RAAM-Teilnehmer.

Unterschiede zwischen UVA und UVB

Sonnenlicht enthält zwei Arten schädlicher UV-Strahlen: UVA- und UVB-Strahlen. Beide sind karzinogen und zwar nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch bei wolkigem Himmel mit hoher UV-Strahlung.

UVA-Strahlen können zu vorzeitiger Hautalterung in Form von Fältchen und Altersflecken führen. Selbst eine vorsichtige Sonnenexposition kann kosmetische Folgen haben, weil die Sonne in jedem Fall eine vorzeitige Alterung der Haut bedingt. Sonnengeschädigte Haut hat Furchen, ist schlaff, rau, trocken, gelblich oder fleckig bzw. sieht wie Leder aus. Der Effekt wird „Lichtalterung“ genannt.

Wir sind sogar im Auto und hinter Fensterglas UVA-Strahlen ausgesetzt, weil diese durch das Glas nicht gestoppt werden. Wir können UVA-Strahlen nicht sehen, daher ist es sehr wichtig, für einen Sonnenschutz zu sorgen, der uns gut vor UVA-Strahlen schützt.

UVB-Strahlen sind langwelliger und daher der primäre Grund für Sonnenbrand und Hautkrebs, werden aber von Fensterglas abgehalten. UVB-Strahlen sind für Sonnenbrand verantwortlich und spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Hautkrebs. Vor 2006 schützten Sonnenschutzprodukte überwiegend vor UVB-Strahlen.

Es ist nicht möglich, UVA- und UVB-Strahlen vollkommen zu vermeiden, aber es ist möglich, deren Wirkung zu reduzieren. Der Unterschied ist verblüffend, wenn man Haut, die gegen die Sonne geschützt wurde, mit Haut vergleicht, die über Jahre Sonnenbrand erlitten hat.

Sonnenlicht enthält zwei Arten schädlicher UV-Strahlen: UVA- und UVB-Strahlen. Beide sind karzinogen und zwar nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch bei wolkigem Himmel mit hoher UV-Strahlung.

UVB-Strahlen sind für Sonnenbrand verantwortlich und spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Hautkrebs. Vor 2006 schützten Sonnenschutzprodukte überwiegend vor UVB-Strahlen.

Was ist der UV-Index?

Der UV-Index ist eine Orientierungsskala, die Ihnen sagt, wann Sie sich in der Sonne schützen müssen. In den Sommermonaten können Sie sich anhand der Wettervorhersage über den UV-Index informieren.

Wenn der UV-Index einen Wert von 3 erreicht oder überschreitet, tragen Sie ein Sonnenschutzmittel auf und unternehmen weitere Massnahmen, um sich vor der Sonne zu schützen. Siehe Empfehlungen für einen optimalen Sonnenschutz hier. Sie können sich über Google Play oder den App-Store eine UV-App kostenlos herunterladen.

Der UV-Index ist ein Mass für die Intensität der Sonneneinstrahlung. Der Zweck des UV-Index besteht darin, die Menschen darüber zu informieren, wann sie sich vor UV-Strahlen schützen müssen, die Sonnenbrand, Augenschädigungen, Hautalterung und schlimmstenfalls Hautkrebs verursachen können.

In der Mittagssonne nahe am Äquator liegt der UV-Index bei 15 und in den nördlichen Ländern Europas kommt es in den Sommermonaten zu einem maximalen UV-Index von 7.

UV ist eine Abkürzung für das Wort ultraviolett und der Index gibt die Menge an ultravioletter Strahlung an, die zu einem gegebenen Zeitpunkt von der Sonne abgegeben wird. Die Werte entsprechen der Menge an UV-Strahlung, die auf der Erdoberfläche ankommt, gemessen in W/m².

Häufig gestellte Fragen

In Europa sind die schädlichen ultravioletten Strahlen der Sonne (UV-Strahlen) in der Zeit zwischen April und September am stärksten. Wenn der UV-Index höher ist als 3, wird die Anwendung eines Sonnenschutzes empfohlen, wenn Sie sich im Freien aufhalten. Auch an wolkigen Tagen kommen bis zu 80 % der schädlichen UV-Strahlen der Sonne auf Ihrer Haut an.

Denken Sie daran, dass Schnee, Sand und Wasser die Notwendigkeit für die Anwendung eines Sonnenschutzes steigern, da sie die Sonnenstrahlen reflektieren und die UV-Strahlung verstärken.

In Ländern, die näher am Äquator liegen, wo die Sonnenstrahlen stärker sind, wird die Anwendung eines Sonnenschutzes mit mindestens LSF 30 empfohlen, um ausreichenden UV-Schutz zu erzielen.  

Der Lichtschutzfaktor (LSF) oder Sun Protection Factor (SPF), der auf der Flasche Ihres Sonnenschutzmittels angegeben ist, sagt Ihnen, wie hoch der Schutz ist, den Ihr Produkt gegen UVB-Strahlen bietet.

Im Allgemeinen gilt: je höher die LSF-Angabe auf Ihrem Produkt, desto grösser ist der Schutz, so bietet ein LSF 6 oder 10 einen geringen Schutz, LSF 15, 20 oder 25 mittleren Schutz, LSF 30 oder 50 hohen Schutz und LSF 50+ einen sehr hohen Schutz. Dies wird anhand eines Standard-Testverfahrens bewertet.

Zur Wahl des richtigen LSF müssen Sie mehrere Faktoren berücksichtigen. Der wichtigste dabei ist Ihr Hauttyp, der sich auf die Farbe Ihrer Haut vor einer Sonnenexposition, Ihre Haarfarbe und Augenfarbe bezieht. Sie müssen auch daran denken, wohin Sie im Urlaub fahren und zu welcher Jahreszeit.

Dies hängt von Ihrem Hauttyp, der Jahreszeit und davon ab, in welchem Land der Erde Sie sich aufhalten, und auch von der Tageszeit. Menschen mit dunklem Haar und dunkler Haut können generell länger in der Sonne bleiben, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, als Menschen mit blondem Haar und heller Haut. In der Zeit zwischen 11.00 und 15.00 Uhr ist die Konzentration der UVA- und UVB-Strahlen stets am höchsten. Wenn Sie in dieser Zeit in die Sonne gehen, tragen Sie luftige, bedeckende Kleidung, einen Hut und wenden Sie Sonnenschutz an. Denken Sie daran, dass Schnee, Wasser und Sand die Sonne reflektieren und damit die Strahlenmenge, der Sie ausgesetzt sind, steigern.

Der durchschnittliche Erwachsene sollte je Anwendung ca. 30-40 ml der Sonnencreme auftragen, um eine ausreichende Deckung und einen effektiven Schutz zu erzielen. Teile des Körpers, die oft vergessen werden, sind der Nacken, der obere Brustbereich und die Rückseite der Beine. Tragen Sie das Sonnenschutzmittel stets vor der Sonnenexposition auf, um einen Schutz gleich von Anfang an sicherzustellen. Achten Sie darauf, ausreichend Sonnenschutzmittel aufzutragen, damit überall eine sichtbare Schicht erzielt wird, bevor sie es einmassieren.

Um die Haut zu schützen, sind in Sonnenschutzmitteln UV-Filter enthalten, die die Strahlung der Sonne absorbieren. Wenn ein Sonnenschutzmittel dieser Strahlung ausgesetzt wird, kann sich die chemische Struktur der UV-Filter verändern, was möglicherweise deren schützende Eigenschaften herabsetzt.

Ein "lichtstabiles" Sonnenschutzmittel ist in der Lage, den Wirkungen der UV-Exposition besser standzuhalten, so dass seine Schutzwirkung aufrecht erhalten bleibt.

Ein Breitbandschutz bedeutet, dass sich der Schutz gegen die schädlichen Wirkungen sowohl auf UVA-Strahlen (für Hautalterung verantwortliche Strahlen), als auch auf UVB-Strahlen (Sonnenbrand) bezieht. Damit ein Produkt als Breitbandschutz klassifiziert werden kann, muss es mindestens 90 % der UV-Strahlen aus dem Wellenlängenbereich von 290 bis 400 Nanometer (nm) absorbieren bzw. reflektieren.

Mit einem wasserfesten Sonnenschutz können Sie zweimal 20 Minuten lang ins Wasser, bevor Sie das Sonnenschutzprodukt erneut auftragen sollten.

Wenn das Sonnenschutzmittel als extra wasserfest bezeichnet ist, hält es bis zu 80 Minuten, bevor es erneut aufgetragen werden sollte. Dies ist die höchste verfügbare Kategorie.

Es wurde nachgewiesen, dass P20 Sonnenschutzmittel sogar noch stärker als extra wasserfest ist, da es den Schutz sogar noch nach 80 Minuten im Wasser aufrechterhält, was für ein Sonnenschutzprodukt einzigartig ist.

Ja, keine Sorge. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Anwender von Sonnenschutzmitteln genauso viel oder sogar noch mehr Vitamin D bilden, als Menschen, die keinen Sonnenschutz auftragen. Das Sonnenschutzprodukt blockiert die UV-Strahlen nicht zu 100 % und man braucht nur eine geringe Sonnenexposition, damit der Körper ausreichende Mengen an Vitamin D bildet. Auch wenn Sie Bräunungslotion auftragen oder sich nur im Schatten aufhalten, produziert Ihr Körper in den Sommermonaten Vitamin D.

Ja, wahrscheinlich können Sie das tun. Wenn Sie das Sonnenschutzprodukt jedoch am Strand mit dabei hatten, wird nicht empfohlen, es aufzubewahren. Wenn das Produkt dunkel und kühl gelagert wurde, kann es wiederverwendet werden, selbst wenn es bereits geöffnet war. Wenn die Creme unangenehm riecht, werfen Sie sie besser weg.

Sie können einem sonnenbedingten Hautausschlag vorbeugen, indem Sie die Zeit begrenzen, währen der Sie sich in der Sonne aufhalten. Und wenn Sie im Freien sind, können Sie einer Sonnenallergie vorbeugen, indem Sie schützende Kleidung tragen und ein hochwertiges Sonnenschutzmittel anwenden, das sowohl UVA-, als auch UVB-Strahlen herausfiltert.

Es ist wichtig, eine relativ dicke Schicht Sonnenschutzmittel aufzutragen. Sie sollten das Mittel mindestens 15 Minuten vorher anwenden, bevor Sie in die Sonne gehen.

Wenn Sie merken, dass Sie eine Sonnenallergie bekommen, ist es wichtig, dass Sie aus der Sonne bleiben. Antihistaminika und eine leichte Cortison-haltige Crème können helfen, wenn sich der Ausschlag bereits gebildet hat.